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Lohnfertigung Glühen Spannungsarmglühen Das Spannungsarmglühen egalisiert die Spannungen, die durch die spanabhebende Bearbeitung (Drehen, Hobeln, Fräsen) und die ungleichmäßige Erwärmung/Abkühlung in Werkstücke eingebracht werden.
Diese können sich bei einer Vergütung sehr negativ auf den Verzug auswirken, als auch z.B. bei Schweißnähten zur Rissbildung führen. Bei dem Spannungsarmglühen werden sie zum Grossteil ohne Gefügeänderung abgebaut. Um möglichst wenig Verzug beim Härten von mechanisch bearbeiteten Werkstücken zu erhalten ist es sinnvoll, ein Spannungsarmglühen zwischen der groben Vorbearbeitung und dem spanabhebenden Korrigieren vorzunehmen. Der Ofen wird elektrisch beheizt und über eine Luftverteilung eine gleichmäßige Temperatur sichergestellt. Eine Temperaturüberwachung wird durch ein zwischengeschaltetes Prozessleitsystem gesteuert. Die Messdaten werden durch ein Thermoelement ermittelt und die relevanten Parameter dokumentiert. Es können Werkstücke mit einer Gesamtlänge von 4.500 mm verarbeitet werden.
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